Über mich
...ich bin Diane, geboren an der Grenze zwischen Ruhrpott und Münsterland, in Grafenwald, Försterstochter und daher am Waldrand und einem ziemlich wilden Garten aufgewachsen. Schon sehr lange vom Pferdevirus infiziert, aber nein, nicht wie so viele schon mit vier im Sattel unterwegs... meine Eltern haben meinen Wunsch nach Pferden eher nicht unterstützt, o.k., ab und an mal ein Pony ausgeliehen für eine Runde durch den Wald, das war schon drin, in den Sommerferien auch mal Ponies auf dem Bauernhof von Verwandten. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und bin dann mit 12 Jahren mit Fahrrad und meiner Kusine los und wir wollten an dem Tag nicht eher aufgeben, bis wir ein Pflegepferd ausfindig gemacht hatten. So startete meine Pferdekarriere. An besagtem Tag landeten wir schlussendlich bei einer Fjordpferdezüchterin, die uns tatsächlich zwei Pflegepferde anbot, einen Jährlingshengst, Sörge, und einen zweijährigen Wallach. Beide standen zusammen auf einer abgelegenen großen Koppel zusammen mit dem Deckhengst und weiteren männlichen Jungpferden sowie ein paar Stuten. Sörge war also meine erste große Liebe für die nächsten drei Jahre. Dort kümmerte ich mich außerdem in den folgenden Jahren um weitere Jungpferde, ritt dann noch ein Jahr parallel bei einem Pferdehändler diverse Ponies und Pferde und bekam dann völlig unerwartet (und nein, ich hatte mir kein Pferd gewünscht - ich war tatsächlich sehr glücklich mit all den Pferden und Ponies, die ich betreuen und reiten durfte) Little Queen, eine 1,60 Warmblutmixstute geschenkt. Sie war der Grund, dass ich nach dem Abi vor allem eins wollte - reiten lernen, aber richtig. So verbrachte ich in Schleswig-Holstein bei Ina Krüger-Oesert in der Reitschule für anspruchsvolles Freizeitreiten eineinhalb Jahre, bekam dort eine mich bis heute prägende Basisausbildung im Pferdetraining und Reiten. Von dort wurde ich quasi nach Hannover katapultiert zu Richard Hinrichs und Ruth Giffels, wo ich weiterhin wahnsinnig viel lernte und extrem fein ausgebildete Pferde ritt. Eine weitere Station war Hamburg, der Hengsthof von Maren Schulze, wo ich einige Jahre später mehrere Monate viel Input bekam und so viel im Unterricht lachte wie selten ;).
Da ich zwischenzeitlich in Mainz studierte (ja, ich bin auch seit vielen Jahren Kunst- und Geografielehrerin am Gymnasium), war in dieser Zeit und auch später die Reitschule für Klassisch-barocke Reiterei und Anne Wölert nicht weit, auch ihr verdanke ich einiges. Meine Basis könnte man sagen, liegt in der klassisch-barocken Reiterei, ich war nie wirklich in einer normalen FN-Reitschule und bin von der Sportreiterei nicht wirklich geprägt worden, dennoch gab es auch dort vereinzelt Erfahrungen. Aber allein die ersten Jahre, geprägt von Offenstall- und Herdenhaltung, wilden und zugleich unendlich freundlichen Jungtieren bei einer Fjordpferdezüchterin, ließen mich mit 12 Jahren schon rückwärts aus einem konventionellen FN-Reitschulbetrieb, mit unfreundlichen Menschen und vielen verhaltensgestörten Pferden sowie einer total pferdeunfreundlichen Haltung (Ständerhaltung) gehen, völlig geschockt darüber, was es scheinbar auch noch gibt. Meine ersten Pferdebücher waren alle Bücher von Linda Tellington-Jones, ich versuchte damals immer im FS-Testzentrum Reken bei Veranstaltungen Inspirationen mitzunehmen, habe Natural Horsmanship Kurse bei ganz unterschiedlichen Trainern gemacht und könnte noch eine ganze Liste hier aufführen, später kamen auch viele Onlinefortbildungen dazu, auch zu Fütterung und Stoffwechsel, Pflanzen und Naturheilkunde interessieren mich sowieso zudem schon immer, artgerechte und naturnahe Haltungsmöglichkeiten und vieles mehr.
Ansonsten inspirieren und inspirierten mich viele weitere Trainer, die Pferde und das Leben insgesamt.
